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Das
Hauptprinzip des Nippon-Jiu-Jitsu ist das Prinzip des Nachgebens,
d. h. man setzt die Energie des Angreifers gegen ihn ein. Im
Nippon-Jiu-Jitsu wird einem Angriff durch schnelles Ausweichen
begegnet, durch den Einsatz einer Technik wird der Angriff abgewehrt
und anschließend der Gegner kontrolliert.
Das
moderne Nippon-Jiu-Jitsu enthält Tritt-, Schlag-, Wurf-, Würge-,
Hebel-, Abführ-, Fessel- und Festhaltetechniken (siehe Galerie).
Geübt wird hierbei die Abwehr von bewaffneten und unbewaffneten
Angriffen. Gleichzeitig werden auch die Reflexe geschärft und
der Trainierende lernt, entsprechende Situationen einzuschätzen.
Das Training umfasst auch die Fallschule, d. h. das kontrollierte
Fallen und Abrollen.
Wie
bei jeder anderen Kampfsportart gilt auch im Nippon-Jiu-Jitsu:
Übung macht den Meister! Eine erlernte Technik kann nur durch
regelmäßiges und konsequentes Trainieren perfektioniert werden.
Eine gute Ergänzung zum regulären Training sind die sporadisch
stattfindenden Trainingslehrgänge.
Auch
im Jiu-Jitsu gibt es ein Gürtelsystem, d. h. die Farbe des Gürtels
gibt Auskunft über den Ausbildungsgrad des jeweiligen Trainierenden.
Der nächsthöhere Gürtel wird jeweils durch eine Prüfung erworben,
in der eine bestimmte Anzahl von Techniken vorgeführt werden
müssen.
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Im
Gegensatz zu vielen anderen Budo-Sportarten wird im Nippon-Jiu-Jitsu
ein schwarzer Anzug (japanisch: "Gi") getragen.
Passend zu der jeweiligen Graduierung wird dazu ein farbiger
Gürtel umgebunden. Für männliche Teilnehmer empfiehlt sich das
Tragen eines Tiefschutzes (Quasi-Pflicht!!).
Für
ein realistisch wirkendes Training wird mit Übungswaffen
aus Holz trainiert. Das Basis-Waffenset besteht aus einem
Seil, einem Langstock, einem Kurzstock, einem Holzdolch sowie
einem kleinen Nervenstock in der Größe eines Kugelschreibers.
Kleidung
und erforderliche Ausrüstungsgegenstände können günstig über
den Verein (Renate Englert) bezogen werden.
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Es
wird barfuss auf Mattenboden trainiert, d. h. der Trainingsraum
(japanisch: "Dojo") wird nicht mit Straßenschuhen
betreten. Die Fuß- und Fingernägel sollten nach Möglichkeit
kurz geschnitten sein. Dass Hände und Füße in sauberem Zustand
sein sollten, ist wohl selbstverständlich. Sämtliche Schmuckstücke
wie Halsketten, Armbänder, Uhren, Ohrringe sind vor dem Training
abzulegen. Piercings sollten für die Dauer des Trainings mit
Tape abgeklebt werden. Während des Trainings sollte auf Kaugummikauen
oder Bonbonlutschen verzichtet werden.
All
diese Maßnahmen dienen sowohl dem Schutz des Trainingspartners
als auch dem eigenen Schutz.
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Verglichen
mit anderen Kampfsport-Vereinen, in denen das Training streng
diszipliniert abläuft, sehen wir das Ganze etwas lockerer. Disziplin
sollte nicht überbewertet werden, ist aber stellenweise dennoch
notwendig, um ein reibungsloses und ungefährliches Trainieren
zu garantieren. Diejenigen Punkte, die für wichtig erachtet
werden können, dürften als selbstverständlich gelten (Dojo-Etikette):
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Achtung
und Höflichkeit gegenüber Trainingspartner und Trainer.
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Es
wird miteinander trainiert - nicht gegeneinander.
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Jeder
ist für die von ihm benutzten Trainingsgeräte verantwortlich.
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Wird
während des Trainings die Matte verlassen (Toilettenbesuch
etc.), so meldet man sich beim Trainer ab und später zurück.
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Keine
übermäßig lauten Unterhaltungen während des Trainings.
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Ruhe
und Aufmerksamkeit, wenn der Trainer etwas erklärt bzw.
vorführt.
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Alle
Techniken sind kontrolliert auszuführen, da sie dazu geeignet
sind, jemanden zu verletzen.
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Das
Training beginnt mit einer Aufwärm- und Dehnungseinheit. Dann
sucht sich jeder einen Trainingspartner für die restliche Dauer
des Trainings. Es gilt das Prinzip "Learning by Doing", sprich:
der Trainer führt eine Technik mehrmals vor, die "Schüler" machen
die Technik nach. Der Trainer gibt, wo nötig, Hilfestellung
und korrigiert fehlerhaft durchgeführte Techniken.
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| Montag |
19:30
Uhr bis 21:00 Uhr |
Nippon-Jiu-Jitsu |
| Mittwoch |
19:30
Uhr bis 21:00 Uhr |
Nippon-Jiu-Jitsu |
Polizeisportverein
Halle II
Edgar-Heller-Str. 19
76227 Karlsruhe
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Wegbeschreibung
| Donnerstag |
18:30
Uhr bis 20:00 Uhr |
Nippon
Jiu-Jitsu/ Yaku-Kobu-Jitsu |
Sporthalle
der Polizeiunterkunft in Karlsruhe Durlach
Alte Weingartenerstrasse 49 (Judohalle)
76227 Karlsruhe-Durlach
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Wegbeschreibung
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Die
Mitgliedschaft bezieht sich nicht speziell auf den Bereich Nippon-Jiu-Jitsu,
sondern auf die gesamte Abteilung "Selbstverteidigung" des PSV.
D. h. Mitglieder können in jeder Stilrichtung (Nippon-Jiu-Jitsu,
Ju-Jutsu, IKAEF, JKD usw...) der Abteilung mittrainieren! Nachfolgende
Tabelle zeigt, wie sich der Mitgliedsbeitrag aufgliedert:
| Abteilungsbeitrag
je Monat: |
8,00
EUR für ALLE |
| Vereinsbeitrag
je Monat: |
Jugendliche
bis 18 Jahre
6,50 EUR
Erwachsene von 18 bis 65 Jahre
10,50 EUR
Familien, Partnerschaften
17,00 EUR
Erwachsene ab 65 Jahre
7,50 EUR
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| Einmalige
Bearbeitungsgebühren bzw. Paßgebühren bei Eintritt in
die JJ-Abt. |
25
EUR |
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